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	<title>Yberlauf</title>
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	<description>Jyrgen sein Fluchtgepäck aus einer anderen Exystenz</description>
	<pubDate>Tue, 14 Apr 2009 13:39:44 +0000</pubDate>
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		<title>User-generated Content</title>
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		<pubDate>Tue, 03 Mar 2009 10:17:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jyrgen</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[
Ja, das mit dem Ausnutzen ist so eine Sache bei diesen User-generated-Content-Geschichten. Da gibt es einfach sehr verschiedene Interessenlagen.
Das Unternehmen, das so eine Plattform herstellt/bereitstellt/anbietet, will und muß damit natürlich Geld verdienen. Das kann vielleicht sogar der Zweitaspekt sein, aber wenn ich mir die Geschichte und insbesondere Finanzierung mancher Plattform ansehe, ist es wohl doch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="post-body-replace-133650">
<p>Ja, das mit dem Ausnutzen ist so eine Sache bei diesen User-generated-Content-Geschichten. Da gibt es einfach sehr verschiedene Interessenlagen.</p>
<p>Das Unternehmen, das so eine Plattform herstellt/bereitstellt/anbietet, will und muß damit natürlich Geld verdienen. Das kann vielleicht sogar der Zweitaspekt sein, aber wenn ich mir die Geschichte und insbesondere Finanzierung mancher Plattform ansehe, ist es wohl doch der eher erste.</p>
<p>Die Investoren, die siebenstellig Geld für die Plattform ausgelegt haben, wollen natürlich ein Return of Investment. Das ist deren Geschäft. Das will auch erstmal reinkommen, ist es aber noch nicht ganz, wenn ich die Äußerungen der Geschäftsleitung richtig interpretiere. Dieses Jahr soll aber die Rentabilität erreicht werden. Vielleicht muß man sich dafür noch ein bißchen anstrengen. Extrem profitabel soll die Plattform schließlich werden.</p>
<p>Die Teilnehmer sind natürlich wichtig, weil sie den Content generieren. Gleichzeitig sind sie aber auch schwierig, denn sie stellen Ansprüche, man muß sich um sie kümmern, und wenn sie nicht genug Aufmerksamkeit oder nicht genug ihre Wünsche erfüllt bekommen, werden sie bockig. Sehen wir ja gerade.</p>
<p>Dann gibt es noch die Webseitenbesucher. Die wollen Informationen, also den Content, den User-generated-, und sie wollen es nützlich, übersichtlich und schön. Die bocken immerhin nicht rum, die bleiben nur weg im Zweifelsfall. Die bringen aber letzten Endes das Geld, denn deren Klickraten bezahlen die Werbekunden. Und das ist das, was das Unternehmen braucht und will, siehe oben. Sind die also am wichtigsten?</p>
<p>Vielleicht finden die (meisten dieser) das neue Design ja gut, das ist zumindest die Vermutung der Geschäftsleitung. Werden sie gegenüber den Teilnehmern bevorzugt? Ist das eine Ausnutzung der Teilnehmer?</p>
<p>Webseitenbesucher und Teilnehmer sind natürlich zum Teil auch noch identisch. Das macht die Lage nicht einfacher.</p>
</div>
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		<title>Neues Erscheinungsbild</title>
		<link>http://w21n.de/blog/2009/02/28/qype-erscheinungsbild-altstadt-von-jrgen/</link>
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		<pubDate>Sat, 28 Feb 2009 11:56:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>juergen</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Rezensionen]]></category>

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		<description><![CDATA[1 von 5 Punkten
Ich mag’s nicht.
Nachtrag, etwas später:
“frischer, jünger und dynamischer” soll die neue Plattform sein. Der überwiegende Teil der aktiven Teilnehmer, die ich kenne, sowohl aus Berlin als auch aus Hamburg, ist aber nicht mehr im Alter von “frischer, jünger und dynamischer”, das ich vor allem in den Zwanzigern, vielleicht bis Anfang 30 einordnen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>1 von 5 Punkten</em></p>
<p>Ich mag’s nicht.</p>
<p>Nachtrag, etwas später:</p>
<p>“frischer, jünger und dynamischer” soll die neue Plattform sein. Der überwiegende Teil der aktiven Teilnehmer, die ich kenne, sowohl aus Berlin als auch aus Hamburg, ist aber nicht mehr im Alter von “frischer, jünger und dynamischer”, das ich vor allem in den Zwanzigern, vielleicht bis Anfang 30 einordnen würde, sondern eher über 40. Da kommt “frischer, jünger und dynamischer” als Hauptidee einfach nicht mehr so an.</p>
<p>Und vielleicht ist das ja nicht mehr das Publikum, das man haben will – was in die Zeit paßt, aber werbetaktisch vielleicht doch ein Schuß in den Ofen ist, denn das ist die zahlungskräftigere Klientel.</p>
<p>Noch’n Nachtrag (sorry, das fällt mir einfach nicht alles auf einmal ein):</p>
<p>Die ältere Klientel scheint mir tendentiell auch die mit den attraktiveren Beiträgen zu sein. Das hat teilweise literarische Qualität, teils stadtschreiberische, teils wahre Autorität, wenn man weiß, dahinter steht ein gestandener[1] Gastronom oder Koch oder Sommelier oder Journalist. Das ist ein anderes Niveau als “Pizza war geil”.</p>
<p>[1] Natürlich sind die jeweiligen beiderlei Geschlechts gemeint. Das bekam ich nur nicht untergebracht, ohne den Satz zu zerstören.</p>
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		<title>Cosima Bar</title>
		<link>http://w21n.de/blog/2009/02/08/cosima-bar-wilmersdorf-von-jrgen/</link>
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		<pubDate>Sun, 08 Feb 2009 22:31:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>juergen</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

		<category><![CDATA[Bar]]></category>

		<category><![CDATA[Berlin]]></category>

		<category><![CDATA[Friedenau]]></category>

		<category><![CDATA[Raucher]]></category>

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		<description><![CDATA[Brünnhildestraße 8, 12159 Berlin
4 von 5 Punkten
Vom Bundesplatz kommend bogen die – wenn auch noch fast frühen – Nachtschwärmer hinter der S-Bahn um die Ecke zum Varziner Platz, in der Erwartung, an diesem noch etwas zu finden, wo man ein letztes Bier und vielleicht einen Absacker nehmen könnte. Und sie wurden nicht enttäuscht: Freundlich und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Brünnhildestraße 8, 12159 Berlin</p>
<p><em>4 von 5 Punkten</em></p>
<p>Vom Bundesplatz kommend bogen die – wenn auch noch fast frühen – Nachtschwärmer hinter der S-Bahn um die Ecke zum Varziner Platz, in der Erwartung, an diesem noch etwas zu finden, wo man ein letztes Bier und vielleicht einen Absacker nehmen könnte. Und sie wurden nicht enttäuscht: Freundlich und warm leuchteten ihnen die Fenster der Cosima Bar entgegen.</p>
<p>Die Cosima Bar zeigte sich als atmosphärisch sehr angenehm und für den Anlaß vollkommen geeignet. Eine Auswahl Bier von Faß und Spirituosen gibt es, präsentiert von einer ungewöhnlich netten Bardame. Diese, eher schon von gestandenem Format als ein junges Hübschchen, bedauerte es sehr, noch die letzte Bahn nehmen zu müssen (ihr Auto hatte keine Winterreifen), beteuerte aber, bei besseren Straßenverhältnissen durchaus länger geöffnet zu haben. Den Nachtschwärmern war’s recht, denn so schwärmten sie früher nach Hause, als es sonst zu befürchten gewesen wäre.</p>
<p>Möglicherweise, ich bin mir nicht sicher, ist dies dasselbe Lokal, das früher mal unter vollkommen anderer Bewirtschaftung einem in der Nähe Wohnhaften wenn nicht Wohnzimmer, so doch “Hobbyraum” war. Bei der Cosima Bar könnte einem das jedenfalls auch passieren.</p>
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		<title>newthinking store</title>
		<link>http://w21n.de/blog/2009/02/08/newthinking-store-mitte-von-jrgen/</link>
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		<pubDate>Sun, 08 Feb 2009 22:26:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>juergen</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

		<category><![CDATA[Berlin]]></category>

		<category><![CDATA[Linux]]></category>

		<category><![CDATA[Mitte]]></category>

		<category><![CDATA[Open Source]]></category>

		<category><![CDATA[Opensolaris]]></category>

		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Tucholskystr. 48, 10117 Berlin
4 von 5 Punkten
So ganz verstehe ich den newthinking store nicht. Nun, so richtig kenne ich ihn auch nicht – nur von den Treffen der Berliner OpenSolaris User Group. Die bestehen immer aus einem Vortrag und dem anschließenden Kneipen- bzw. Restaurantbesuch, und der Vortrag findet im newthinking store statt.
Der newthinking store versteht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Tucholskystr. 48, 10117 Berlin</p>
<p><em>4 von 5 Punkten</em></p>
<p>So ganz verstehe ich den newthinking store nicht. Nun, so richtig kenne ich ihn auch nicht – nur von den Treffen der Berliner OpenSolaris User Group. Die bestehen immer aus einem Vortrag und dem anschließenden Kneipen- bzw. Restaurantbesuch, und der Vortrag findet im newthinking store statt.</p>
<p>Der newthinking store versteht sich als Veranstaltungsort, oft selbst als Veranstalter, für Vorträge, Seminare und “Events”, aber auch als Dienstleister zu Themen rund um Open Source Software, also Software, die der Welt von den Entwicklern offen und kostenlos zur Verfügung gestellt wird.</p>
<p>Dies als Konzept mag manchem merkwürdig vorkommen, ist aber in der Branche gut etabliert. So entwickeln Universitäten, staatliche Einrichtungen und Firmen oft Software als Forschungsprojekt oder für den Eigenbedarf, die sie nicht verkaufen wollen, sondern frei abgeben, so daß sie anderen nützt und andere mit daran arbeiten, sie zu verbessern und weiterzuentwickeln. Diese Software ist oft von hoher Qualität und an sehr vielen Stellen im Einsatz.</p>
<p>Entsprechend hat sich darum herum ein Markt etabliert, der Schulungen und Beratungen zu Open Source Software anbietet oder Anpassungen solcher Software für den individuellen Bedarf von Kunden vornimmt. Sehr viel Geld wird hier nicht verdient, aber manche leben davon.</p>
<p>Zu diesem Markt gehört auch der newthinking store. Aber außerdem bieten er eben Interessierten die Möglichkeit, ihre Räume für eigene Veranstaltungen zu nutzen – wie zum Beispiel für die Treffen der genannten Berliner OpenSolaris User Group. Zumindest diese bekommt die Räume kostenlos zur Verfügung gestellt. Ob der newthinking store nun meint, etwas mit den schmalen Getränkeeinnahmen zu verdienen (es gibt verschiedene Getränke aus der Flasche, darunter Bionade, Becks, Astra, und ein Weizenbier), oder solchen Veranstaltungen aus reinem Idealismus Raum gibt, habe ich noch nicht verstanden.</p>
<p>Und auch nicht, warum anscheinend in letzter Zeit so oft Astra neben Becks zu sehen ist in Berlin. Um den hervorragenden einheimischen Erzeugnissen Kindl und Schultheiss Konkurrenz zu machen?</p>
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		<title>Frischeparadies Lindenberg</title>
		<link>http://w21n.de/blog/2009/01/17/frischeparadies-lindenberg-amp-co-kg-charlottenburg-von-jrgen/</link>
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		<pubDate>Sat, 17 Jan 2009 15:15:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>juergen</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

		<category><![CDATA[Berlin]]></category>

		<category><![CDATA[Charlottenburg]]></category>

		<category><![CDATA[Feinkost]]></category>

		<category><![CDATA[Gourmet]]></category>

		<category><![CDATA[Laden]]></category>

		<category><![CDATA[Lebensmittel]]></category>

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		<description><![CDATA[Morsestr. 2, 10587 Berlin
4 von 5 Punkten
Diesen Laden hat man lange vor mir geheimgehalten. Nun arbeite ich seit einer Weile hier um die Ecke, und erst da erfahre ich, daß zum Beispiel mehrere Gastwirte, die ich kenne, hier einkaufen bzw. sich von Lindenberg beliefern lassen. Warum hat mir vorher niemand davon erzählt?
Inzwischen bin ich selbst [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Morsestr. 2, 10587 Berlin</p>
<p><em>4 von 5 Punkten</em></p>
<p>Diesen Laden hat man lange vor mir geheimgehalten. Nun arbeite ich seit einer Weile hier um die Ecke, und erst da erfahre ich, daß zum Beispiel mehrere Gastwirte, die ich kenne, hier einkaufen bzw. sich von Lindenberg beliefern lassen. Warum hat mir vorher niemand davon erzählt?</p>
<p>Inzwischen bin ich selbst ein paarmal dagewesen, und es ist wirklich schwer beeindruckend. Fleisch zum Beispiel. Hier kauft man nicht einfach Fleisch nach Rind, Schwein oder Lamm und Schulter, Steak, oder Haxe, wasauchimmer, sondern außerdem nach Region der Herkunft und Rasse des Tiers.</p>
<p>Habe ich aber noch nicht, weil mir der Platz zum Einfrieren fehlt. Die beste Ehefrau von allen und ich sind zwar keine schmalen Esser, aber ein paar Kilo Fleisch auf einmal überfordern uns doch. Lindenberg ist eben ein Anbieter vor allem für die Gastronomie.</p>
<p>Was ich aber sehr gerne hier kaufe, ist Käse. Die Auswahl an, zum Beispiel, französischen Rohmilchkäsen ist überwältigend. Auch nicht wirklich umsonst alles, eben ziemlich gehobenes Niveau. Nix für täglich. Leider. Aber mal kann es ein gutes Stückchen sein. Oder zwei. Die nehmen auch nicht so viel Platz ein.</p>
<p>Durch den Laden schlendern allein macht schon Spaß. Mal Dinge sehen, die man sonst nur vom Hörensagen kennt. Wachteln. Und deren Eier. Tauben (als Lebensmittel, meine ich). Und so Zeugs.</p>
<p>Gut, für meine Finanzen, meine ich, daß die Weinauswahl nicht ebenso überwältigend ist. Nicht schlecht, und ich nehme schon mal eine Flasche aus dem Sonderangebot mit, aber da bietet ein richtiger Weinladen meist mehr. Wirklich gut so. Schließlich muß ich hier jeden Arbeitstag dran vorbei.</p>
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		<title>3 Moms</title>
		<link>http://w21n.de/blog/2009/01/15/3-moms-tempelhof-von-jrgen/</link>
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		<pubDate>Thu, 15 Jan 2009 19:29:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>juergen</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

		<category><![CDATA[Berlin]]></category>

		<category><![CDATA[Kreuzberg]]></category>

		<category><![CDATA[Restaurant]]></category>

		<category><![CDATA[vietnamesisch]]></category>

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		<description><![CDATA[Hornstr. 1, 10965 Berlin
5 von 5 Punkten
3 Moms, ja. War für mich ein bißchen pechbehaftet. Mit so viel Vorfreude da hin, und extra Fotoapparat mitgenommen und fotografiert, und nachher zu Hause fiel mir gar nichts mehr ein, wie ich einen Artikel darüber schreiben sollte. Die Fotos alle nichts geworden. Alle irgendwie doof oder langweilig. Und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hornstr. 1, 10965 Berlin</p>
<p><em>5 von 5 Punkten</em></p>
<p>3 Moms, ja. War für mich ein bißchen pechbehaftet. Mit so viel Vorfreude da hin, und extra Fotoapparat mitgenommen und fotografiert, und nachher zu Hause fiel mir gar nichts mehr ein, wie ich einen Artikel darüber schreiben sollte. Die Fotos alle nichts geworden. Alle irgendwie doof oder langweilig. Und ein Aufhänger für den Text fiel mir auch nicht ein, so gar nicht.</p>
<p>Dabei wollte ich doch so gerne so ein großes Lob schreiben, über das wirklich tolle Essen, den dezent stilvoll eingerichten Raum, die umwerfend freundliche und charmante junge Kellnerin, die trotz des <span class="caps">Gruppena</span>nsturms die Nerven behalten hat und alles irgendwie geschafft hat, sogar, als der gegrillte Schweinebauch knapp wurde, genug Leute zu überreden, etwas anderes zu nehmen.</p>
<p>Auch ich war darunter, und nahm stattdessen zwei weitere Vorspeisen. Besonders herausragend davon die eine, in dünnen Scheiben gebratenes mariniertes Rindfleisch, mit knusprigem Zeugs drüber, auf einem bunten Salat, der richtig Geschmack hat. Ganz groß, ganz wunderbar, ein Essen das glücklich macht. Und das noch für kaum Geld.</p>
<p>Wein war recht gut und auch sehr günstig, 3 € für 0,2 l, glaube ich.</p>
<p>Auch ich knie nieder.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Die Stachelschweine</title>
		<link>http://w21n.de/blog/2009/01/12/quotdie-stachelschweinequot-berliner-literarisches-kabarett-gmbh-charlottenburg-von-jrgen/</link>
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		<pubDate>Mon, 12 Jan 2009 09:40:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>juergen</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

		<category><![CDATA[altes Westberlin]]></category>

		<category><![CDATA[Berlin]]></category>

		<category><![CDATA[Charlottenburg]]></category>

		<category><![CDATA[Kabarett]]></category>

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		<description><![CDATA[Tauentzienstr. 9-12, Europa-Center, 10789 Berlin
4 von 5 Punkten
Einmal muß man ja bei den Stachelschweinen gewesen sein, oder? Dazu kann es ganz unverhofft kommen. Es wird 1995 oder 1996 gewesen sein, da war ich mit einer Freundin unterwegs, wir waren wohl am Zoo oder in der Nähe der Gedächtniskirche, es war später Nachmittag oder früher Abend, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Tauentzienstr. 9-12, Europa-Center, 10789 Berlin</p>
<p><em>4 von 5 Punkten</em></p>
<p>Einmal muß man ja bei den Stachelschweinen gewesen sein, oder? Dazu kann es ganz unverhofft kommen. Es wird 1995 oder 1996 gewesen sein, da war ich mit einer Freundin unterwegs, wir waren wohl am Zoo oder in der Nähe der Gedächtniskirche, es war später Nachmittag oder früher Abend, da sagte sie auf einmal, wie sie sowas eben sagte, “<em>jetzt</em> hätte ich Lust, ins Theater zu gehen!”</p>
<p>“Theater, Theater, hmmm… nicht direkt, aber wie wär’s mit den Stachelschweinen gleich hier?” Wir gingen sofort hin und erfuhren, die Vorstellung habe gerade angefangen, aber es seien in der vierten Reihe noch Plätze frei, nicht abgeholte Karten, die bekämen wir zu halben Preis. Wir nahmen sie gern.</p>
<p>Im Saal wühlten wir uns durch die vierte Reihe zu unseren Plätzen. Wolfgang Gruner, mitten in seiner Anfangsconference, sah <em>sehr</em> ungnädig auf uns herab, wer es da wagte, zu <em>seiner</em> Vorstellung zu spät zu kommen. Daß wir sonst gar nicht gekommen wären, konnte er nicht wissen.</p>
<p>Wolfgang Gruner kann man dort nicht mehr sehen. Schade, der war großartig! Aber die junge Truppe, die in Nachfolge der “alten” Stachelschweine spielte, war auch richtig gut und konnte dieses Urteil auch bei einem weiteren Besuch Jahre später bestätigen.</p>
<p>Das Theater ist klein, verglichen mit dem riesigen Schuppen der Wühlmäuse am “Theo”. Das macht die Atmosphäre deutlich intimer, gemütlich, man ist – scheinbar – unter sich. Altes Westberlin eben. Und, wie traditionell im Kabarett, ist das Publikum überwiegend deutlich gutsituiert, vermutlich den von der Bühne verspotteten näher als den Spöttern.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Laika</title>
		<link>http://w21n.de/blog/2009/01/11/laika-neuklln-von-jrgen/</link>
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		<pubDate>Sun, 11 Jan 2009 17:11:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>juergen</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

		<category><![CDATA[Berlin]]></category>

		<category><![CDATA[Kneipe]]></category>

		<category><![CDATA[Neukölln]]></category>

		<category><![CDATA[Tanzen]]></category>

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		<description><![CDATA[Emser Straße 131, Berlin
4 von 5 Punkten
Hach, hätte es mal früher so eine Kneipe in Neukölln gegeben! In den Achtzigern wäre ich hier bestimmt gut heimisch geworden.
Nach dem Essen in der Villa Rixdorf (siehe dort) wurden wir ex-Neuköllner noch auf einen Absacker ins Laika geführt, um auch das mal kennenzulernen. Das habe was. Und das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Emser Straße 131, Berlin</p>
<p><em>4 von 5 Punkten</em></p>
<p>Hach, hätte es mal früher so eine Kneipe in Neukölln gegeben! In den Achtzigern wäre ich hier bestimmt gut heimisch geworden.</p>
<p>Nach dem Essen in der Villa Rixdorf (siehe dort) wurden wir ex-Neuköllner noch auf einen Absacker ins Laika geführt, um auch das mal kennenzulernen. Das habe was. Und das hatte was, Party, Party, Party! Wir bekamen nicht heraus, in <em>was</em> für eine ausklingende Veranstaltung wir geraten waren, es könnte irgendein Märchenthema gewesen sein.</p>
<p>Das Publikum, mit im Schnitt wohl Anfang zwanzig etwa halb so alt wie wir, war zum großen Teil sehr liebevoll entweder mit richtigen Kostümen oder kleinen geschickten Acessoires als Tiere oder Märchenwesen verkleidet. Sehr sehenswert, und wir hatten großen Spaß daran, zu raten, was das jeweils darstellen sollte.</p>
<p>Das Lokal ist mit einfachen Mitteln recht ansprechend gestaltet. Ein Bühnen- und Tanzraum, ein Kneipenraum, und ein Raum mit Kicker bieten Platz und Abwechslung. Getränke gibt es am Tresen in Selbstbedienung, Platz für Tresentrinker ist nicht vorgesehen. Ist vielleicht auch nicht so notwendig, es scheinen sich ohnehin alle irgendwie zu kennen (bis auf uns alte, natürlich).</p>
<p>Die Preise sind günstig, die Atmosphäre freundlich chaotisch herzlich, das Ambiente irgendwie auch. Wenn ich auch nicht zum Zielpublikum gehöre, ist dies doch ein sehr sympathisches Lokal, und es geht ganz schön los hier! Ist nun Neukölln das neue Friedrichshain?</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Villa Rixdorf</title>
		<link>http://w21n.de/blog/2009/01/11/cafe-rest-villa-rixdorf-neuklln-von-jrgen/</link>
		<comments>http://w21n.de/blog/2009/01/11/cafe-rest-villa-rixdorf-neuklln-von-jrgen/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 11 Jan 2009 16:49:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>juergen</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

		<category><![CDATA[Berlin]]></category>

		<category><![CDATA[deutsch]]></category>

		<category><![CDATA[Neukölln]]></category>

		<category><![CDATA[Restaurant]]></category>

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		<description><![CDATA[Richardplatz 6, 12055 Berlin
3 von 5 Punkten
Schon vor längerer Zeit hörte ich mit Freude, daß in der schönen Villa am Richardplatz, die ich noch als Sitz der Baufirma Wöltinger kannte, ein Restaurant eröffnet hatte – leider lange nachdem ich aus der Gegend weggezogen war. Entsprechend war ich neugierig, hier mal herzukommen.
Die Villa Rixdorf erwies sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Richardplatz 6, 12055 Berlin</p>
<p><em>3 von 5 Punkten</em></p>
<p>Schon vor längerer Zeit hörte ich mit Freude, daß in der schönen Villa am Richardplatz, die ich noch als Sitz der Baufirma Wöltinger kannte, ein Restaurant eröffnet hatte – leider lange nachdem ich aus der Gegend weggezogen war. Entsprechend war ich neugierig, hier mal herzukommen.</p>
<p>Die Villa Rixdorf erwies sich als ein ausgesprochen ordentliches Restaurant, der Gegend entsprechend nicht teuer. Dafür wird ein sehr guter Gegenwert geboten mit dezent, traditionell geschmackvoll und dabei unprätentios eingerichteten Räumen, freundlichem und aufmerksamem Service, und einer ordentlichen Küche. Das Angebot ist im wesentlichen moderner deutscher Mainstream, fast nichts herausragendes, aber jeder wird etwas finden können.</p>
<p>Herausragend ist die riesige Pizza mit einem Meter Durchmesser. Den hat sie wirklich! Die elf oder zwölf vorwiegend jungen Männer am Nachbartisch, die alle wie gute Esser wirkten, kamen mit zweien davon aus. Mit 15 bis 30 € je nach Belag ist diese Pizza auch noch sehr günstig.</p>
<p>Ganz ohne Tadel ist die Küche insgesamt nicht – der fritierte Blumenkohl war sehr fade, und das Wiener Schnitzel sah mit seinen vielen Falten in der Panierung aus wie ein Shar-Pei-Hund und war recht dick. Dennoch schmeckte es durchaus gut, wie bis auf den Blumenkohl die anderen Gerichte auch.</p>
<p>Die Weinkarte bietet eine ganz schöne Auswahl von offenen Weinen, zu meiner Verwunderung allerdings alle zum selben Preis. Hier könnte man, auch wenn es die Abrechnung komplizierter macht, etwas mehr differenzieren. Überraschend klein ist die Auswahl an Flaschenweinen. Hier müßte man sich doch etwas mehr Vielfalt leisten können, denn die werden ja nicht so schnell schlecht.</p>
<p>Daß der Kellner Chivas Regal für die Krone der Whiskys hält, mag man ihm an diesem Ort nachsehen. Immerhin gibt es einen, und auch Johnny Walker Black Label war, wenn auch nicht auf der Karte, zu finden.</p>
<p>Eigenartigkeit am Rande: Die Hintergrundmusik war offensichtlich ausschließlich als solche gedacht und nicht zum Hinhören – Big-Band-Tanzmusik in der Art von Hugo Strasser, gespielt in einer relativ kurzen Schleife von vielleicht einer halben oder dreiviertel Stunde.</p>
<p>Fazit: Ein Haus mit wirklich angenehmer Atmosphäre, ordentlichem Angebot und sehr gutem Preis-/Leistungsverhältnis, wo man gut mal essen gehen kann, wenn man in der Gegend ist. Extra dahinfahren würde ich ohne weiteres aber nicht, also drei Punkte.</p>
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		<title>Dorfhotel Fleesensee</title>
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		<pubDate>Fri, 14 Nov 2008 13:45:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jyrgen</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Rezensionen]]></category>

		<category><![CDATA[Apartment]]></category>

		<category><![CDATA[Göhren-Lebbin]]></category>

		<category><![CDATA[Hotel]]></category>

		<category><![CDATA[Restaurant]]></category>

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		<description><![CDATA[Am Kalkberg 1, 17213 Göhren-Lebbin
3 von 5 Punkten
Das Dorfhotel Fleesensee hat seinen Namen offensichtlich nicht davon, daß es im Dorf angesiedelt ist. Das ist es nicht, eher etwas außerhalb des Dorfs Göhren-Lebbin. Der Name kommt eher davon, daß die Apartments, die man hier mietet, auf Häuser verteilt sind, bis zu drei pro Haus, die dann [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Kalkberg 1, 17213 Göhren-Lebbin</p>
<p><em>3 von 5 Punkten</em></p>
<p>Das Dorfhotel Fleesensee hat seinen Namen offensichtlich nicht davon, daß es im Dorf angesiedelt ist. Das ist es nicht, eher etwas außerhalb des Dorfs Göhren-Lebbin. Der Name kommt eher davon, daß die Apartments, die man hier mietet, auf Häuser verteilt sind, bis zu drei pro Haus, die dann wieder in &#8220;Dörfer&#8221; gruppiert sind – das &#8220;Fischerdorf&#8221;, das &#8220;Inseldorf&#8221;, das &#8220;Mühlendorf&#8221;, das &#8220;Piratendorf&#8221;. Und da gibt es denn einen Leuchtturm, eine Insel, eine Mühle, einen Bootssteg. Alles ist völlig unecht, auch das Fachwerk der Häuser, und es wirkt auch alles recht künstlich. Dafür dann aber auch wieder ganz nett, schon irgendwie hübsch.</p>
<p>Man betritt das Apartment direkt durch die Haustür. Unseres hatte einen kleinen Eingangsbereich mit Garderobe, Toilette, Bad mit Dusche, einen Koch-, Eß- und Wohnbereich und ein Schlafzimmer für zwei, insgesamt ca. 38 Quadratmeter laut Prospekt. Im Wohnbereich war ein Kaminofen, der jetzt im Mai natürlich nicht so wichtig war. Die Küchenecke war erstaunlich vollständig ausgestattet, mit Kühlschrank, Herd mit Backofen und vier Platten, Spülmaschine und einer kleinen Spüle. Dazu Geschirr und Besteck, Töpfe und Pfannen, Toaster, Kaffeemaschine, Wasserkocher, Schneebesen, Kochlöffel, Küchenmesser, und so weiter. Die Einrichtung ist zweckmäßig und ganz hübsch. Nicht umwerfend, aber nett.</p>
<p>Hinter dem Apartment, durch eine Glastür erreichbar, ist eine kleine Terrasse. Hier sitzend lernten wir die eigentlichen Bewohner dieser Anlage kennen: die Enten. Überall trifft man hier auf Stockenten, die, meist in Paaren, herumlaufen und -fliegen. Nicht sehr viele, man sieht selten mehr als ein Paar oder Grüppchen auf einmal, aber sie sind doch präsent. Das ist eine schöne Idee, das bringt ein bißchen Leben und Charakter hinein.</p>
<p>Zum Charakter gehört wesentlich die starke Ausrichtung auf Familien mit (eher kleineren) Kindern. Es gibt einen Spielplatz, einen &#8220;Streichelzoo&#8221; (im wesentlichen einige Schafe in einem Gehege), einen Grillplatz; viele Pflanzen sind mit informativen Schildern beschrieben, und auch über Tiere der Gegend gibt es Informationen; es gibt einen Kinderclub (im &#8220;Leuchtturm&#8221;) und einen Jugendclub (&#8221;Pier 88&#8243;), ein kleines Karussell, und manches mehr. Go-Karts können ausgeliehen werden, und ebenfalls auszuleihen gibt es Handkarren, in denen die Eltern die Kinder durch die Anlage transportieren können, zu deren offensichtlichem großen Vergnügen.</p>
<p>Auch die Gestaltung scheint an jungen Familien orientiert zu sein. Das Apartment, so fiel uns irgendwann auf, sieht ein bißchen aus wie das Klischee &#8220;junge Familie&#8221; aus dem Möbelkatalog, und es sind Kindersicherungen in allen Steckdosen.</p>
<p>An Gaststätten gibt es ein Buffet-Restaurant für Frühstück und Abendessen (&#8221;Landhus&#8221;), ein à-la-Carte-Restaurant (&#8221;Störtebeker&#8221;), und eine Kneipe (&#8221;Bootshus&#8221;), in der es neben den Standardgetränken Cocktails und kleinere Gerichte à la Carte gibt. Das Frühstück fanden wir etwas gemischt zwischen ziemlich gut bei der Auswahl von Müsli und Eierspeisen und naja ordentlich bei Wurst- und Käseauswahl. Das Essen im Störtebeker war schon ordentlich, aber für den nicht ganz geringen Preis ein bißchen enttäuschend. [Mai 2008]</p>
<p>Nachtrag: Das Restaurant Störtebeker hat uns bei zwei folgenden Besuchen weiterhin enttäuscht. Das Essen war schwach, Service noch zufriedenstellend, Preis-/Leistungsverhältnis schlecht. [November 2008]</p>
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