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Cosima Bar

Sonntag, Februar 8th, 2009

Brünnhildestraße 8, 12159 Berlin

4 von 5 Punkten

Vom Bundesplatz kommend bogen die – wenn auch noch fast frühen – Nachtschwärmer hinter der S-Bahn um die Ecke zum Varziner Platz, in der Erwartung, an diesem noch etwas zu finden, wo man ein letztes Bier und vielleicht einen Absacker nehmen könnte. Und sie wurden nicht enttäuscht: Freundlich und warm leuchteten ihnen die Fenster der Cosima Bar entgegen.

Die Cosima Bar zeigte sich als atmosphärisch sehr angenehm und für den Anlaß vollkommen geeignet. Eine Auswahl Bier von Faß und Spirituosen gibt es, präsentiert von einer ungewöhnlich netten Bardame. Diese, eher schon von gestandenem Format als ein junges Hübschchen, bedauerte es sehr, noch die letzte Bahn nehmen zu müssen (ihr Auto hatte keine Winterreifen), beteuerte aber, bei besseren Straßenverhältnissen durchaus länger geöffnet zu haben. Den Nachtschwärmern war’s recht, denn so schwärmten sie früher nach Hause, als es sonst zu befürchten gewesen wäre.

Möglicherweise, ich bin mir nicht sicher, ist dies dasselbe Lokal, das früher mal unter vollkommen anderer Bewirtschaftung einem in der Nähe Wohnhaften wenn nicht Wohnzimmer, so doch “Hobbyraum” war. Bei der Cosima Bar könnte einem das jedenfalls auch passieren.

newthinking store

Sonntag, Februar 8th, 2009

Tucholskystr. 48, 10117 Berlin

4 von 5 Punkten

So ganz verstehe ich den newthinking store nicht. Nun, so richtig kenne ich ihn auch nicht – nur von den Treffen der Berliner OpenSolaris User Group. Die bestehen immer aus einem Vortrag und dem anschließenden Kneipen- bzw. Restaurantbesuch, und der Vortrag findet im newthinking store statt.

Der newthinking store versteht sich als Veranstaltungsort, oft selbst als Veranstalter, für Vorträge, Seminare und “Events”, aber auch als Dienstleister zu Themen rund um Open Source Software, also Software, die der Welt von den Entwicklern offen und kostenlos zur Verfügung gestellt wird.

Dies als Konzept mag manchem merkwürdig vorkommen, ist aber in der Branche gut etabliert. So entwickeln Universitäten, staatliche Einrichtungen und Firmen oft Software als Forschungsprojekt oder für den Eigenbedarf, die sie nicht verkaufen wollen, sondern frei abgeben, so daß sie anderen nützt und andere mit daran arbeiten, sie zu verbessern und weiterzuentwickeln. Diese Software ist oft von hoher Qualität und an sehr vielen Stellen im Einsatz.

Entsprechend hat sich darum herum ein Markt etabliert, der Schulungen und Beratungen zu Open Source Software anbietet oder Anpassungen solcher Software für den individuellen Bedarf von Kunden vornimmt. Sehr viel Geld wird hier nicht verdient, aber manche leben davon.

Zu diesem Markt gehört auch der newthinking store. Aber außerdem bieten er eben Interessierten die Möglichkeit, ihre Räume für eigene Veranstaltungen zu nutzen – wie zum Beispiel für die Treffen der genannten Berliner OpenSolaris User Group. Zumindest diese bekommt die Räume kostenlos zur Verfügung gestellt. Ob der newthinking store nun meint, etwas mit den schmalen Getränkeeinnahmen zu verdienen (es gibt verschiedene Getränke aus der Flasche, darunter Bionade, Becks, Astra, und ein Weizenbier), oder solchen Veranstaltungen aus reinem Idealismus Raum gibt, habe ich noch nicht verstanden.

Und auch nicht, warum anscheinend in letzter Zeit so oft Astra neben Becks zu sehen ist in Berlin. Um den hervorragenden einheimischen Erzeugnissen Kindl und Schultheiss Konkurrenz zu machen?

Frischeparadies Lindenberg

Samstag, Januar 17th, 2009

Morsestr. 2, 10587 Berlin

4 von 5 Punkten

Diesen Laden hat man lange vor mir geheimgehalten. Nun arbeite ich seit einer Weile hier um die Ecke, und erst da erfahre ich, daß zum Beispiel mehrere Gastwirte, die ich kenne, hier einkaufen bzw. sich von Lindenberg beliefern lassen. Warum hat mir vorher niemand davon erzählt?

Inzwischen bin ich selbst ein paarmal dagewesen, und es ist wirklich schwer beeindruckend. Fleisch zum Beispiel. Hier kauft man nicht einfach Fleisch nach Rind, Schwein oder Lamm und Schulter, Steak, oder Haxe, wasauchimmer, sondern außerdem nach Region der Herkunft und Rasse des Tiers.

Habe ich aber noch nicht, weil mir der Platz zum Einfrieren fehlt. Die beste Ehefrau von allen und ich sind zwar keine schmalen Esser, aber ein paar Kilo Fleisch auf einmal überfordern uns doch. Lindenberg ist eben ein Anbieter vor allem für die Gastronomie.

Was ich aber sehr gerne hier kaufe, ist Käse. Die Auswahl an, zum Beispiel, französischen Rohmilchkäsen ist überwältigend. Auch nicht wirklich umsonst alles, eben ziemlich gehobenes Niveau. Nix für täglich. Leider. Aber mal kann es ein gutes Stückchen sein. Oder zwei. Die nehmen auch nicht so viel Platz ein.

Durch den Laden schlendern allein macht schon Spaß. Mal Dinge sehen, die man sonst nur vom Hörensagen kennt. Wachteln. Und deren Eier. Tauben (als Lebensmittel, meine ich). Und so Zeugs.

Gut, für meine Finanzen, meine ich, daß die Weinauswahl nicht ebenso überwältigend ist. Nicht schlecht, und ich nehme schon mal eine Flasche aus dem Sonderangebot mit, aber da bietet ein richtiger Weinladen meist mehr. Wirklich gut so. Schließlich muß ich hier jeden Arbeitstag dran vorbei.

3 Moms

Donnerstag, Januar 15th, 2009

Hornstr. 1, 10965 Berlin

5 von 5 Punkten

3 Moms, ja. War für mich ein bißchen pechbehaftet. Mit so viel Vorfreude da hin, und extra Fotoapparat mitgenommen und fotografiert, und nachher zu Hause fiel mir gar nichts mehr ein, wie ich einen Artikel darüber schreiben sollte. Die Fotos alle nichts geworden. Alle irgendwie doof oder langweilig. Und ein Aufhänger für den Text fiel mir auch nicht ein, so gar nicht.

Dabei wollte ich doch so gerne so ein großes Lob schreiben, über das wirklich tolle Essen, den dezent stilvoll eingerichten Raum, die umwerfend freundliche und charmante junge Kellnerin, die trotz des Gruppenansturms die Nerven behalten hat und alles irgendwie geschafft hat, sogar, als der gegrillte Schweinebauch knapp wurde, genug Leute zu überreden, etwas anderes zu nehmen.

Auch ich war darunter, und nahm stattdessen zwei weitere Vorspeisen. Besonders herausragend davon die eine, in dünnen Scheiben gebratenes mariniertes Rindfleisch, mit knusprigem Zeugs drüber, auf einem bunten Salat, der richtig Geschmack hat. Ganz groß, ganz wunderbar, ein Essen das glücklich macht. Und das noch für kaum Geld.

Wein war recht gut und auch sehr günstig, 3 € für 0,2 l, glaube ich.

Auch ich knie nieder.

Die Stachelschweine

Montag, Januar 12th, 2009

Tauentzienstr. 9-12, Europa-Center, 10789 Berlin

4 von 5 Punkten

Einmal muß man ja bei den Stachelschweinen gewesen sein, oder? Dazu kann es ganz unverhofft kommen. Es wird 1995 oder 1996 gewesen sein, da war ich mit einer Freundin unterwegs, wir waren wohl am Zoo oder in der Nähe der Gedächtniskirche, es war später Nachmittag oder früher Abend, da sagte sie auf einmal, wie sie sowas eben sagte, “jetzt hätte ich Lust, ins Theater zu gehen!”

“Theater, Theater, hmmm… nicht direkt, aber wie wär’s mit den Stachelschweinen gleich hier?” Wir gingen sofort hin und erfuhren, die Vorstellung habe gerade angefangen, aber es seien in der vierten Reihe noch Plätze frei, nicht abgeholte Karten, die bekämen wir zu halben Preis. Wir nahmen sie gern.

Im Saal wühlten wir uns durch die vierte Reihe zu unseren Plätzen. Wolfgang Gruner, mitten in seiner Anfangsconference, sah sehr ungnädig auf uns herab, wer es da wagte, zu seiner Vorstellung zu spät zu kommen. Daß wir sonst gar nicht gekommen wären, konnte er nicht wissen.

Wolfgang Gruner kann man dort nicht mehr sehen. Schade, der war großartig! Aber die junge Truppe, die in Nachfolge der “alten” Stachelschweine spielte, war auch richtig gut und konnte dieses Urteil auch bei einem weiteren Besuch Jahre später bestätigen.

Das Theater ist klein, verglichen mit dem riesigen Schuppen der Wühlmäuse am “Theo”. Das macht die Atmosphäre deutlich intimer, gemütlich, man ist – scheinbar – unter sich. Altes Westberlin eben. Und, wie traditionell im Kabarett, ist das Publikum überwiegend deutlich gutsituiert, vermutlich den von der Bühne verspotteten näher als den Spöttern.

Laika

Sonntag, Januar 11th, 2009

Emser Straße 131, Berlin

4 von 5 Punkten

Hach, hätte es mal früher so eine Kneipe in Neukölln gegeben! In den Achtzigern wäre ich hier bestimmt gut heimisch geworden.

Nach dem Essen in der Villa Rixdorf (siehe dort) wurden wir ex-Neuköllner noch auf einen Absacker ins Laika geführt, um auch das mal kennenzulernen. Das habe was. Und das hatte was, Party, Party, Party! Wir bekamen nicht heraus, in was für eine ausklingende Veranstaltung wir geraten waren, es könnte irgendein Märchenthema gewesen sein.

Das Publikum, mit im Schnitt wohl Anfang zwanzig etwa halb so alt wie wir, war zum großen Teil sehr liebevoll entweder mit richtigen Kostümen oder kleinen geschickten Acessoires als Tiere oder Märchenwesen verkleidet. Sehr sehenswert, und wir hatten großen Spaß daran, zu raten, was das jeweils darstellen sollte.

Das Lokal ist mit einfachen Mitteln recht ansprechend gestaltet. Ein Bühnen- und Tanzraum, ein Kneipenraum, und ein Raum mit Kicker bieten Platz und Abwechslung. Getränke gibt es am Tresen in Selbstbedienung, Platz für Tresentrinker ist nicht vorgesehen. Ist vielleicht auch nicht so notwendig, es scheinen sich ohnehin alle irgendwie zu kennen (bis auf uns alte, natürlich).

Die Preise sind günstig, die Atmosphäre freundlich chaotisch herzlich, das Ambiente irgendwie auch. Wenn ich auch nicht zum Zielpublikum gehöre, ist dies doch ein sehr sympathisches Lokal, und es geht ganz schön los hier! Ist nun Neukölln das neue Friedrichshain?

Villa Rixdorf

Sonntag, Januar 11th, 2009

Richardplatz 6, 12055 Berlin

3 von 5 Punkten

Schon vor längerer Zeit hörte ich mit Freude, daß in der schönen Villa am Richardplatz, die ich noch als Sitz der Baufirma Wöltinger kannte, ein Restaurant eröffnet hatte – leider lange nachdem ich aus der Gegend weggezogen war. Entsprechend war ich neugierig, hier mal herzukommen.

Die Villa Rixdorf erwies sich als ein ausgesprochen ordentliches Restaurant, der Gegend entsprechend nicht teuer. Dafür wird ein sehr guter Gegenwert geboten mit dezent, traditionell geschmackvoll und dabei unprätentios eingerichteten Räumen, freundlichem und aufmerksamem Service, und einer ordentlichen Küche. Das Angebot ist im wesentlichen moderner deutscher Mainstream, fast nichts herausragendes, aber jeder wird etwas finden können.

Herausragend ist die riesige Pizza mit einem Meter Durchmesser. Den hat sie wirklich! Die elf oder zwölf vorwiegend jungen Männer am Nachbartisch, die alle wie gute Esser wirkten, kamen mit zweien davon aus. Mit 15 bis 30 € je nach Belag ist diese Pizza auch noch sehr günstig.

Ganz ohne Tadel ist die Küche insgesamt nicht – der fritierte Blumenkohl war sehr fade, und das Wiener Schnitzel sah mit seinen vielen Falten in der Panierung aus wie ein Shar-Pei-Hund und war recht dick. Dennoch schmeckte es durchaus gut, wie bis auf den Blumenkohl die anderen Gerichte auch.

Die Weinkarte bietet eine ganz schöne Auswahl von offenen Weinen, zu meiner Verwunderung allerdings alle zum selben Preis. Hier könnte man, auch wenn es die Abrechnung komplizierter macht, etwas mehr differenzieren. Überraschend klein ist die Auswahl an Flaschenweinen. Hier müßte man sich doch etwas mehr Vielfalt leisten können, denn die werden ja nicht so schnell schlecht.

Daß der Kellner Chivas Regal für die Krone der Whiskys hält, mag man ihm an diesem Ort nachsehen. Immerhin gibt es einen, und auch Johnny Walker Black Label war, wenn auch nicht auf der Karte, zu finden.

Eigenartigkeit am Rande: Die Hintergrundmusik war offensichtlich ausschließlich als solche gedacht und nicht zum Hinhören – Big-Band-Tanzmusik in der Art von Hugo Strasser, gespielt in einer relativ kurzen Schleife von vielleicht einer halben oder dreiviertel Stunde.

Fazit: Ein Haus mit wirklich angenehmer Atmosphäre, ordentlichem Angebot und sehr gutem Preis-/Leistungsverhältnis, wo man gut mal essen gehen kann, wenn man in der Gegend ist. Extra dahinfahren würde ich ohne weiteres aber nicht, also drei Punkte.

The Sixties Diner

Dienstag, August 26th, 2008

Mariendorfer Damm 338, 12107 Berlin

3 von 5 Punkten

Viel gebe es hier nicht in der Gegend, und dies hier sei noch ganz gut, sagte mein Freund M., den ich gestern wohl das letzte Mal sah, bevor er auswandert – immerhin “nur” ins europäische Ausland. Und wenn er dann nicht sehr lange Zeit hat, dann fahre ich dafür natürlich auch nach Mariendorf. Zum Glück ist der Sixties Diner trotz seiner südlichen Lage mit den Bussen M76 und X76 noch ganz gut angebunden.

Bei American Diner und Mariendorf verbinden sich in meinem Kopf zwei Klischees, resultierend in dem Bild eines kitschig amerikanisch dekorierten Lokals mit lauter Musik, größeren Gruppen Spätadoleszenter, die große Mengen Hamburger und Spare Ribs in sich reinschaufeln, laut grölend Bier aus eimergroßen Kannen trinken und sich dabei ganz großartig vorkommen.

Diese Erwartung wurde nicht erfüllt. Wer weiß, vielleicht ist es ja am Wochenende so. Am Montagabend aber war es ganz zivilisiert. Ja, es gab einen Tisch junger Leute, die sich Bier aus einer Kanne in die Gläser füllten. Die waren aber ganz ruhig. Ja, es gab auch Spare Ribs, M. aß sie, aber auch er blieb ganz ruhig dabei.

Überhaupt ging es recht ruhig zu. Das Lokal ist wirklich amerikanisch kitschig dekoriert, mit den typischen Kunstlederpolsterbänken, Juke Box, viel Leuchtreklame, Bilder von Elvis und 60er-Jahre-Autos, und was so dazugehört. Die Musik ist aber durchaus erträglich laut, erst recht auf der Terrasse. Und es laufen nicht nur Buddy Holly und Gene Vincent, sondern auch ganz moderne Acts wie Soft Cell und Anne Clark.

Die Bierauswahl ist ein bißchen eingeschränkt, aber immerhin nicht auf amerikanische Biere. Auf Warsteiner und Berliner vom Faß hatte ich keine Lust, aber das Carlsberg aus der Flasche – das hatte ich schon lange nicht mehr! – schmeckte mir gut. Die Hot Red Chili Poppers waren etwas fettig, und die Nachos “Gaucho” lagen mir etwas schwer im Magen, aber das kann einfach an der Menge gelegen haben. Der Service war freundlich, meist nicht langsam, und hinreichend aufmerksam.

Ja, wenn es denn Mariendorf sein soll, kann man hier mal hingehen. Dann trifft man es auch gar nicht schlecht.

Brewbaker in der Weinwirtschaft

Dienstag, August 26th, 2008

Flensburger Str., S-Bahn-Bogen, 10557 Berlin

3 von 5 Punkten

Kürzlich kam ich mal wieder hierher, um endlich mal das selbstgebraute Bier zu probieren.

Ein voriger Besuch hatte mir gezeigt, daß die Weinauswahl nicht ganz die geweckten Erwartungen erfüllte: dieser Wein war nicht da, jener zwar da, aber nicht kalt, generell gab es eigentlich zu wenig Informationen über die Weine. Aber man saß nett in angenehmer Atmosphäre, und das Essen war ziemlich gut.

Letzteres bestätigte sich dieses Mal nicht mehr ganz so, als habe es ein klein bißchen nachgelassen. Immer noch war es aber durchaus gut.

Das Angebot an selbstgebrautem Bier wechselt nach Saison und Laune. An diesem Tag gab es ein ein Lager, nach japanischer Art aus Reis gebraut, ein Pils und ein Stout. Das Reis-Lager war etwas eigenartig, aber als leichtes, durstlöschendes Sommerbier nicht übel. Das Pils war nicht ganz mein Fall, aber das Stout schmeckte mir ganz gut. (Mit einem Guinness, Murphy’s oder Beamish konnte es allerdings nicht mithalten.)

Lustig fand ich die Auswahl an Schnäpsen: Neben einer sehr großen Auswahl an Obstbränden gab es einen einzigen Whisky – der allerdings war ein Bowmore Cask Strength, schon ein richtig guter. Überraschend, aber köstlich.

Der alleine ist allerdings kein Grund, hierher zu kommen. Das Bier wohl auch nicht, ebensowenig alles andere, aber in der Summe ergibt das ein Lokal, in dem man durchaus einen ganz netten Abend zubringen kann, wenn die Lage günstig ist. Drinnen und draussen sitzt man ganz gut, die Fahrgeräusche der Bahn stören auch unter dem Stadtbahnbogen erstaunlich wenig.

Felsenkeller

Montag, Juni 2nd, 2008

Akazienstrasse 2, 10823 Berlin

4 von 5 Punkten

Der Felsenkeller ist eine der netteren der Berliner Traditionskneipen. Seit einer Weile komme ich zum Kartenspielen her, immer mal wieder.

Einfache hölzerne Stühle, Bänke und Tische und holzgetäfelte Wände prägen den Raum. Das Holz war sicher mal hell.

Die Küche arbeitet mit einfachen Mitteln. Neben den Standards wie Kartoffelsalat mit Knackern oder Wienern gibt es wechselnde andere Gerichte, tendentiell deftig, immer ordentlich, manchmal ausgesprochen gut. Viel kostet das Essen nicht. Auch die Getränke sind nicht teuer.

Der Wirt und die Kellnerin – es war zu unseren Besuchen immer dieselbe – scheinen ihre Arbeit sehr gern zu tun. Das wirkt einfach nett, man fühlt sich willkommen.